Always Up! x10000 im Detail
Always Up! x10000 erschien am 4. Februar 2026, vier Monate nach Always Up!, dessen Bonusmechanik es vollständig übernimmt und erweitert. Die Kulisse ist dieselbe — chinesisches Neujahr, Laternen, Knallkörper, Lotusblüten, Barren und goldene Beutel vor einem Nachthimmel — doch das Raster wächst von 3x3 auf 5x3 und die Linienzahl von fünf auf zehn. Die Gewinntabelle ist bescheiden: Das niedrigste Symbol, ein blaues Schild, bringt bei fünf Gleichen das Dreifache des Einsatzes; die grünen, violetten und roten Feuerwerkskörper zahlen das Zwölffache; die Premiumsymbole, von der Lotusblüte bis zum goldenen Beutel, steigen bei fünf Gleichen vom Zwölf- auf das Fünfhundertfache. Diese 500x sind die absolute Obergrenze dessen, was ohne Bonus erreichbar ist, und sie sind für das Folgende wichtig. Der von BGaming veröffentlichte RTP beträgt 96,1 %, ein Einzelwert ohne gemeldete Alternativstufe. Das Studio stuft das Spiel auf dem eigenen Datenblatt als "sehr hoch" volatil ein, während sich mehrere unabhängige Verzeichnisse mit "hoch" begnügen. Wir behalten den Wert des Anbieters. Die veröffentlichte Trefferfrequenz liegt bei 1 zu 11,55 Drehungen, also rund 8,7 % zahlende Drehungen: Das ist niedrig und bestätigt die Diagnose — das Grundspiel ist bloß ein Gang, der zum Bonus führt. Der Bonus übernimmt das Prinzip des ersten Teils. Fünf Raketen erscheinen am unteren Bildschirmrand, der Spieler bestimmt eine und drückt START. Alle heben ab, jede trägt einen Multiplikator, der mit der Höhe wächst, und sie zerplatzen in zufällig bestimmter Höhe zu Feuerwerk. Der von der gewählten Rakete erreichte Multiplikator wird auf den Einsatz angewendet. Wie im ersten Spiel unterscheidet vor der Ziehung nichts die fünf Raketen: Die Wahl ist Inszenierung, keine Entscheidung. Neu, und zwar erheblich, ist das System der Obergrenzen. Die Zahl der gelandeten Scatter bestimmt das während der Runde erreichbare Maximum: Drei Scatter öffnen eine bei 999 Einsätzen gedeckelte Runde, vier bei 2.997, fünf bei 9.990. Der Spieler kennt seine Obergrenze also, noch bevor die Raketen starten. Das ist eine ungewöhnliche Transparenz, und sie verändert die Textur der Runde: Eine Runde mit drei Scattern hat keine Chance auf einen großen Gewinn, und das Spiel tut nicht so, als wäre es anders. Das führt direkt zur unangenehmsten Feststellung über diesen Titel. Das Spiel heißt x10000, doch keine Bonusstufe erlaubt das 10.000-Fache des Einsatzes. Die beste, mit fünf Scattern, endet bei 9.990x. Der oben auf dem offiziellen Datenblatt gezeigte Höchstmultiplikator von 10.490x erklärt sich durch Addition: 9.990x aus einer maximalen Bonusrunde, dazu die 500x, die das Premiumsymbol bei fünf Gleichen im Grundspiel derselben Drehung erzeugen kann. Die Rechnung stimmt, doch man muss sie selbst rekonstruieren, und der Name des Spiels bleibt um exakt zehn Einheiten irreführend. Der Bonuskauf wird in vier Varianten angeboten. Achtzig Einsätze garantieren drei Scatter und eine Obergrenze von 999x. Zweihundertvierzig Einsätze garantieren vier Scatter und eine Obergrenze von 2.997x. Achthundert Einsätze garantieren fünf Scatter und die Höchstgrenze von 9.990x. Daneben weist ein Mystery Buy zu hundert Einsätzen eine ausgeloste Scatter-Zahl und einen ausgelosten Höchstmultiplikator zu. Eine Rechnung, die offenbar niemand angestellt hat, gehört festgehalten. Teilt man jede Obergrenze durch ihren Kaufpreis: 999 durch 80 ergibt 12,4875; 2.997 durch 240 ergibt 12,4875; 9.990 durch 800 ergibt erneut 12,4875. Alle drei Stufen sind auf exakt dasselbe Verhältnis gesetzt. Keine ist aus Sicht der Obergrenze ein besserer Kauf als die anderen: Das Studio hat schlicht dasselbe Angebot auf drei Risikoskalen ausgerollt. Das ist eine konsequente Konstruktion, kaum dokumentiert, und sie hat eine unmittelbare praktische Folge: Wählen Sie Ihre Stufe nach der Varianz, die Sie hinnehmen wollen, nicht nach einem vermeintlichen Preis-Leistungs-Vorteil, denn dieser ist überall gleich. Die Einsatzspanne reicht von 0,10 € bis 24 € pro Drehung. Die Obergrenze ist niedrig, selbst für dieses Studio, und sie bestimmt den beworbenen Höchstgewinn: 10.490 mal 24 € ergibt exakt 251.760 €, die Zahl, die BGaming auf dem Datenblatt veröffentlicht. Es ist einer der wenigen Titel des Katalogs, bei denen der beworbene Betrag wirklich das Produkt aus Multiplikator und Höchsteinsatz ist, statt der pauschalen Grenze von 250.000 €, die das Studio anderswo kopiert. Dafür macht diese Grenze von 24 € die 800x-Kaufstufe am oberen Ende praktisch unbenutzbar: 19.200 € für eine einzige Runde.






