Über Hall of Gods
Hall of Gods erschien am 22. November 2010 und gehört zu einer klar umrissenen Kategorie des NetEnt-Katalogs: den Spielautomaten mit progressivem Netzwerk-Jackpot. Dieses Detail bestimmt alles Weitere. Ein Bruchteil jedes Einsatzes aller Spieler in allen Casinos, die das Spiel führen, fließt in drei gemeinsame Preispools. Das erklärt auch die ausgewiesene Auszahlungsquote: NetEnt gibt auf dem offiziellen Datenblatt 95,70 % an — ein Wert unter dem Studiodurchschnitt, weil ein Teil der Ausschüttung in die Jackpots umgeleitet wird statt in die laufenden Gewinne.
Zum RTP eine Anmerkung in eigener Sache: Das Datenblatt oben auf dieser Seite führt denselben Wert von 95,70 % wie die offizielle NetEnt-Angabe. Verbindlich ist gleichwohl allein die Angabe im Info-Panel der Version, die dein Casino ausspielt.
Das Raster ist klassisch und bewusst nüchtern: fünf Walzen, drei Reihen, zwanzig Gewinnlinien, ein Einsatz zwischen 0,20 € und 50 € pro Drehung. Das Thema schöpft aus dem nordischen Pantheon — Odin, Thor, Loki, Freya — mit der Midgardschlange als Wild-Symbol. NetEnt nennt offiziell eine Gewinnfrequenz von 37 %, also etwas mehr als jede dritte Drehung mit Auszahlung — eine regelmäßigere Kadenz, als man bei einem Jackpot-Titel erwarten würde.
Das expandierende Wild ist die Funktion des Basisspiels. Sobald es an einer Gewinnkombination beteiligt ist, dehnt es sich über die gesamte Walze aus und vervielfacht so die Zahl der vervollständigten Linien. Es ersetzt alle Symbole außer den Scattern und den Bonussymbolen.
Die Freispiele starten mit drei oder mehr Scattern an beliebiger Stelle auf den Walzen: drei Scatter bringen 10 Runden, vier bringen 15, fünf bringen 20. Während der Serie werden alle Gewinne verdreifacht, ausgenommen die Gewinne aus dem Bonusspiel. Drei neue Scatter lösen zusätzliche Runden aus. Dieser durchgehende x3-Multiplikator ist es, der die Serie trotz eines bescheidenen Basis-RTP interessant macht.
Das Herzstück bleibt das Bonusspiel, ausgelöst von drei Bonussymbolen, im Basisspiel ebenso wie während der Freispiele. Die Walzen verwandeln sich in eine Schildwand, die der Spieler mit Thors Hammer zerschlägt. Drei gleiche Münzwerte zahlen den entsprechenden Betrag; drei gleiche Jackpot-Symbole lösen den zugehörigen Jackpot aus. Ein Münzgewinn ist garantiert, der Einstieg also nie folgenlos.
Die drei Jackpots heißen Mini, Midi und Mega. Mini und Midi fallen regelmäßig und tragen bescheidene Beträge; der Mega, über alle Partnercasinos hinweg gespeist, kann mehrere Millionen Euro erreichen, bevor er fällt. Genau deshalb ergibt ein Höchstgewinn als Einsatzmultiplikator hier keinen Sinn: Die Obergrenze steht nicht in der Gewinntabelle, sie hängt vom Stand des Preispools im Moment der Auslösung ab. Der laufende Betrag wird dauerhaft über den Walzen angezeigt — die einzige Angabe, die zählt.
In HTML5 neu aufgebaut, startet Hall of Gods auf dem Smartphone wie am Rechner, und die Jackpots bleiben zwischen beiden Zugängen gemeinsam.








