Über Break Bones
Break Bones erschien am 20. Oktober 2022 und ist eine der wenigen kompakten Maschinen im Katalog von Hacksaw Gaming: ein Raster aus lediglich 3 Walzen und 3 Reihen, das aber 17 Gewinnlinien trägt, was für neun Felder viel ist. Die Einsätze reichen von 0,10 € bis 100 €, der Standardspanne des Studios. Die Aufmachung ist ungeniertes Neon der Neunziger, Skelette inklusive.
Die Grundmechanik beruht auf Multiplikator-Wilds. Diese Symbole landen mit einem angezeigten Wert, der x2, x3, x4, x5, x10, x25, x50 oder x100 betragen kann. Sobald mindestens ein Multiplikator-Wild an einer Gewinnkombination beteiligt ist, speist sein Wert einen globalen Multiplikator, der auf sämtliche Gewinne dieser Drehung angewendet wird und nicht nur auf die betroffene Linie. Sind mehrere Wilds im Spiel, verbinden sich ihre Werte.
Das eigentliche Thema dieses Spiels sind jedoch die EchoSpins. Das Symbol Skeletthand löst die Funktion aus, die 1 bis 5 Wiederholungen der eben gespielten Drehung gewährt. Das Wort Wiederholung ist wörtlich zu nehmen: Die Symbolpositionen bleiben streng identisch mit der auslösenden Drehung. Auf dem Raster bewegt sich nichts. Was sich ändert, sind die Werte der Multiplikator-Wilds, die sich von Echo zu Echo ansammeln und den globalen Multiplikator mit jeder Wiederholung nach oben treiben. Man sieht also dasselbe Bild immer mehr kassieren, bis die Sequenz endet und der Zähler zurückgesetzt wird.
Es ist eine Idee, die Hacksaw anderswo nicht wiederverwendet hat, und sie erzeugt eine ungewöhnliche Spannung: Bei einer mageren Drehung rettet das Echo nichts; bei einer bereits ordentlichen Drehung verwandelt es einen mittleren Gewinn in einen großen, ohne je vom Zufall der Walzen abzuhängen. Die Spannung verlagert sich von der Ziehung zur Ansammlung.
Die Freispielrunde startet mit drei Bones-Game-Scattersymbolen und gewährt 10 Freispiele. Die Änderung ist gezielt: Die Skeletthand erscheint deutlich häufiger, wodurch EchoSpins weit üblicher werden und die Echosequenzen länger ausfallen als im Grundspiel.
Das Risikoprofil verdient Beachtung. Die Trefferquote erreicht 38,96 %: Fast zwei von fünf Drehungen bringen etwas zurück, was Break Bones bei den kleinen Rückflüssen zu einer der großzügigsten Maschinen des gesamten Katalogs macht. Die Volatilität wird mit 3 von 5 angegeben. Der Gegenwert ist eine für dieses Studio ausgesprochen niedrige Obergrenze: 3.333x des Einsatzes, während jüngere Titel 10.000x oder 12.500x ausweisen. Break Bones ist nicht für die Multiplikatorjagd gebaut, sondern auf Dauer.
Beim Kauf gibt es eine einzige Option, was scharf mit den Fünf-Knopf-Menüs des Studios kontrastiert: Die Freispiele kosten 80x des Einsatzes. Ein wichtiges Detail: Dieser Modus läuft nicht auf dem RTP des Grundspiels, sondern auf 96,34 % gegenüber 96,22 % im Normalbetrieb. Kaufen ist im Erwartungswert also geringfügig günstiger als spielen – eine seltene Konstellation in diesem Markt.
Wie immer bei Hacksaw kursieren mehrere Fassungen: 96,22 % oben, dann 94,12 %, 92,21 % und 88,39 %. Das Casino entscheidet allein. Bei einer Maschine mittlerer Volatilität, wo sich der RTP über eine Session schnell zeigt, zählt der Blick ins « i »-Menü noch mehr als sonst.
Vergleichbar mit Cubes und Jelly Slice im kompakten Format dieses Anbieters.








