Army of Ares: Hacksaw erklärt den Multiplikatoren den Krieg
Army of Ares erschien am 4. Dezember 2025 und ist Hacksaw Gamings Zugriff auf die griechische Mythologie, ein Thema, das das Studio bis dahin weitgehend der Konkurrenz überlassen hatte. Herausgekommen ist keine Kopie. Wo das Genre sonst auf vom Himmel fallende Kugeln und einen globalen Multiplikator setzt, baut Army of Ares sein Potenzial Walze für Walze auf, mit einer Buchführung, die man live mitlesen kann. Das Raster ist ein 5x4 mit 14 festen Gewinnlinien, gebildet von links nach rechts aus drei gleichen Symbolen. Diese Linienzahl ist für zwanzig Positionen niedrig, und das ist kein Versehen: Sie zwingt die Kombinationen quer über das Raster und macht vollständig wilde Walzen weit entscheidender, als sie es in einem 1.024-Wege-System wären. Genau das ist die Aufgabe der Wrath Reels. Landet ein Wrath-Scatter, dehnt er sich über alle vier Positionen seiner Walze aus, macht sie komplett wild und enthüllt anschließend einen Multiplikator zwischen x2 und x300, der für die gesamte Walze gilt. Jede Ausdehnung fügt außerdem null bis fünf zusätzliche Wild-Symbole an anderer Stelle im Raster hinzu. Entscheidend ist: Tragen mehrere Wrath Reels zum selben Gewinn bei, werden ihre Multiplikatoren addiert. Zwei Walzen mit je x150 ergeben x300, nicht x22.500. Diese Wahl begrenzt Ausreißer nach oben, vervielfacht aber die soliden Drehs. Drei Bonusrunden lösen über FS-Scatter aus, und das Studio hat sie klar voneinander abgegrenzt. Fear and Flame verlangt drei Scatter und schenkt zehn Freispiele, in denen die von Wrath Reels ergänzten Wilds einen eigenen Multiplikator von x2 bis x100 tragen. Wrath and Ruin öffnet bei vier Scattern und wechselt die Logik vollständig: kein Drehzähler, sondern drei nachfüllbare Leben. Ares Ascends schließlich fordert fünf gleichzeitige Scatter. Es ist der versteckte Modus des Spiels, der mit bereits gefülltem Scheibenraster und einem gesetzten Battle Horse startet, und der einzige, der die Obergrenze wirklich in Reichweite bringt. Der Kern von Wrath and Ruin liegt in zwei Symbolen. Grüne Scheiben zeigen einen Wert von x1 bis x100, der zum Walzenmultiplikator ihrer Walze addiert wird. Rote Scheiben zeigen x2, x3, x4, x5 oder x10 und multiplizieren damit den dort bereits angesammelten Multiplikator. Die Reihenfolge zählt enorm: Eine rote Scheibe nach einer Serie grüner ist um ein Vielfaches mehr wert als dasselbe Symbol gleich zu Beginn. Die Battle Horses bilden eine dritte Ebene. Jedes gelandete Pferd wird über seiner Walze gesammelt und bleibt in Warteposition; erst wenn alle Drehs verbraucht sind, aktiviert es sich und enthüllt einen eigenen Multiplikator von bis zu x50, der auf die Summe dieser Walze wirkt. Eine Runde kann also die ganze Zeit über mäßig aussehen und sich auf dem letzten Bildschirm drehen. Der Referenz-RTP beträgt 96,26 Prozent. Wie im gesamten Katalog liefert Hacksaw den Betreibern abgespeckte Fassungen: 94,34, 92,28 und 86,22 Prozent sind die drei für diesen Titel erfassten Alternativstufen, wobei die niedrigste deutlich unter der sonst üblichen 88-Prozent-Marke des Studios liegt. Ein Blick in das Info-Feld vor dem Start lohnt sich also. Die Volatilität ist hoch, die gemessene Trefferquote liegt bei rund 25 Prozent, also einem Gewinndreh von vier. Die Obergrenze steht bei dem 15.000-Fachen des Einsatzes. Es gibt vier Bonuskäufe, und ihre Staffelung ist ungewöhnlich breit. BonusHunt FeatureSpins kostet 3x Einsatz und erhöht schlicht die Auslösewahrscheinlichkeit, bei 96,28 Prozent RTP. Carnage FeatureSpins steigt auf 60x bei 96,21 Prozent, dem niedrigsten der vier Werte. Fear and Flame kostet 100x Einsatz bei 96,25 Prozent, Wrath and Ruin 200x Einsatz bei 96,30 Prozent und damit dem besten RTP des Menüs. Ares Ascends wird passend zu seiner Rolle als versteckter Modus nicht zum Kauf angeboten. Optisch lässt Hacksaw erneut das Pixel-Art der Anfangsjahre hinter sich und setzt auf dunkle, dichte Illustration, bronzene Helme und aschgraue Himmel, dazu ein perkussiver Soundtrack, der bei jeder Walzenausdehnung anschwillt. Der Look ist weniger sofort wiedererkennbar als bei einem Wanted Dead or a Wild, doch die Lesbarkeit der über jeder Walze gestapelten Multiplikatoren ist tadellos.








