All-Star Fruits im Detail
All-Star Fruits erschien am 18. Februar 2025. Das Format ist jenes, das BGaming seit seinen Anfängen neu auflegt: fünf Walzen, drei Reihen, Kirschen, Wassermelonen und Siebenen als hohe Symbole. Was ihn von den klassischen Früchte-Slots des Studios unterscheidet, ist die Art der Gewinnzählung — hier gibt es keine Gewinnlinien, sondern 243 Betways. Jede Folge gleicher Symbole ab der linken Walze zahlt, unabhängig davon, in welcher Reihe sie steht. Die Zahl wirkt großzügig; in der Praxis, auf einem Raster mit fünfzehn Feldern, spiegelt sie vor allem wider, dass das Spiel häufig kleine Beträge ausschüttet. Das ist die zentrale Entscheidung des Titels. BGaming veröffentlicht einen RTP von 97,04 %, eine Trefferquote von 1 zu 5,82 Drehungen und eine Auslösefrequenz der Freispiele von 1 zu 206,76. Besonders die letzten beiden Zahlen verdienen Beachtung: Kaum ein Studio veröffentlicht sie, und sie sagen mehr über den Rhythmus einer Sitzung aus als jedes Volatilitätsetikett. Etwa alle sechs Drehungen ein Gewinn, etwa alle zweihundert Drehungen eine Bonusrunde: Das ist ein Spiel für den langen Abend, kein Nervenkitzel-Titel. Der RTP wiederum wird als Einzelwert angegeben. Ein großer Teil des BGaming-Katalogs zirkuliert in mehreren vom Betreiber wählbaren Stufen — hier nicht, und das spricht klar für das Spiel. Das sichtbare Merkmal, das den Titel abhebt, ist der Scatter Tracker, ein Rad über den Walzen. Im Grundspiel zeigt es die erzielten Scatter Drehung für Drehung an und dient als Zähler: Man sieht buchstäblich, wo man steht. In den Freispielen wechselt dasselbe Rad die Funktion und zieht die Multiplikatoren. Die Idee ist nicht revolutionär, aber sauber umgesetzt, und sie vermeidet den klassischen Fehler des Genres, bei dem der Spieler nie weiß, ob sich etwas anbahnt. Drei, vier oder fünf Scatter vergeben 10, 15 beziehungsweise 25 Freispiele. Während der Runde wird ein Multiplikator von x1 bis x3, x5 oder x10 auf zufällig ausgewählte Gewinne angewendet — nicht auf alle. Diese Formulierung stammt vom Studio selbst und lohnt genaues Lesen: Der Multiplikator ist weder systematisch noch kumulativ noch progressiv. In der Praxis endet eine gewöhnliche Zehn-Spin-Runde oft, ohne dass der x10 auch nur einmal aufgetaucht wäre. Die Magic Spins beheben genau diesen Mangel. Dieser Modus, ausschließlich über den Bonuskauf erreichbar, legt einen garantierten Multiplikator von x2, x5, x10, x15 oder x25 auf jeden Gewinn der Runde, ohne Ausnahme. Das ist der Unterschied zwischen einem erhofften und einem vorhandenen Multiplikator. BGaming hat diesen Abstand unmissverständlich bepreist: fünfundsiebzig Einsätze für die gewöhnlichen Freispiele, einhundertfünfzig für die Magic Spins. Der Preis verdoppelt sich, und die Mechanik ändert ihren Charakter. Bei den Einsätzen reicht die Spanne von 0,10 € bis 170 € pro Drehung, ungewöhnlich breit für dieses Studio. Die meisten seiner Titel enden bei 25 € oder 50 €. Diese Obergrenze von 170 € ist kein Nebendetail: multipliziert mit dem Höchstgewinn von 1.500x ergibt sie exakt jene 255.000 €, die BGaming auf dem offiziellen Datenblatt als Maximum ausweist. Es ist eines der wenigen Spiele des Katalogs, bei denen der genannte Betrag wirklich das Produkt aus Höchsteinsatz und Multiplikator ist, statt der pauschalen Obergrenze von 250.000 €, die das Studio auf fast alle anderen Datenblätter kopiert. Ein letzter, weniger schmeichelhafter Punkt: Keine der herangezogenen Quellen führt in diesem Spiel ein Wild-Symbol auf. Die 243 Betways müssen also ohne Joker auskommen, was zum Teil erklärt, warum die Obergrenze so niedrig bleibt. Auch bei der Volatilität herrscht keine Einigkeit: BGaming schreibt auf dem eigenen Datenblatt mittel, mehrere unabhängige Datenbanken beschreiben sie als hoch. Wir behalten den Wert des Anbieters bei und weisen auf die Abweichung hin.








