7 Piggies: was die Scheunen verbergen
7 Piggies erschien am 17. Oktober 2017 und übernimmt exakt die Struktur eines anderen Pragmatic-Play-Titels, 7 Monkeys: fünf Walzen, drei Reihen, sieben feste Gewinnlinien und eine Einsatzspanne von 0,07 € bis 35 € pro Runde, geregelt über einen Münzwert zwischen 0,01 € und 0,50 €. Das Thema wechselt vom Dschungel auf den Bauernhof, und damit endet die Ähnlichkeit ungefähr. Die Besonderheit, die das Studio auf dem eigenen Produktblatt bewirbt, ist, dass die Schweinchen auf allen Walzen gestapelt liegen. Auf einem Sieben-Linien-Raster verändert dieses Stapeln das Verhalten des Grundspiels grundlegend: Die Ergebnisse kommen gebündelt. Entweder füllt sich eine Walze mit demselben Symbol und mehrere Linien fallen gleichzeitig, oder es geschieht nichts. Das gekrönte goldene Schwein übernimmt die Wild-Rolle, ebenfalls gestapelt, und ersetzt jedes Symbol außer dem Scheunen-Scatter. Fünf Wilds auf einer Linie zahlen bis zu 150x den Gesamteinsatz, das beste ohne Bonus erreichbare Ergebnis. Die Scheune ist das Scatter-Symbol und der einzige Zugang zum Feature. Drei oder mehr Scheunen an beliebiger Stelle öffnen die Freispielphase. Der Auftakt ist bewusst knauserig: nur fünf Runden, mit dem Multiplikator auf x1 festgenagelt. Danach wird das Feature interessant. Das Spiel fordert dazu auf, jede der auslösenden Scheunen anzuklicken. Hinter jeder steckt entweder ein Zuschlag an Freispielen — +3, +5, +8 oder +10 — oder ein Zuschlag am Multiplikator — +1x, +2x, +3x oder +5x. Nichts wird gewählt, alles wird aufgedeckt. Die praktische Folge lohnt sich zu verstehen, bevor man spielt. Ein und dieselbe Auslösung kann eine lange, flache oder eine kurze, explosive Phase hervorbringen. Drei Scheunen, die alle Runden liefern, ergeben rund dreißig Spins beim Mindestmultiplikator; drei Scheunen, die alle Multiplikator liefern, ergeben fünf Spins bei einem weit höheren Faktor. Bei vier oder fünf Scheunen zur Auslösung wächst der Abstand weiter. Diese innere Streuung erklärt die mittlere bis hohe Volatilität trotz eines sehr klassischen Rasters. Die Phase kann sich zudem erneut auslösen, ohne vom Anbieter genannte Grenze. Die Referenz-Auszahlungsquote liegt bei 95,99 %, wie Pragmatic Play sie auf der offiziellen Spielseite ausweist. Sie liegt einen halben Punkt unter den katalogüblichen 96,5 %, was vertretbar bleibt. Die eigentliche Warnung liegt anderswo: SlotCatalog dokumentiert eine zweite Fassung mit 94,04 %, und jedes Casino entscheidet selbst, welche es betreibt. Herausfinden lässt sich das nur, indem man vor dem ersten Einsatz die Spielregeln über das Menü des Automaten öffnet. Einen Bonuskauf bietet das Spiel nicht. Eine offizielle Gewinnobergrenze wird vom Anbieter nicht veröffentlicht, und die in den Datenbanken erfassten Werte bestätigen einander nicht.











